Wir wollen Macht, in den Redaktionen, mit unseren Themen und Ideen. Wir wollen weiterdenken, laut und öffentlich, über Macht, über Gerechtigkeit, über die andere Hälfte des Himmels. Wir wollen weitermachen: Weitere 25 Jahre, die es zu feiern gilt, bei der Jahrestagung in München. Macht mit!
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Programm zur Jahrestagung 25 Jahre JB
Anmeldeformblatt zur Jahrestagung 25 Jahre JB
Wichtiger Hinweis:
Aufgrund technischer Probleme ist es derzeit nicht möglich, sich direkt online anzumelden, noch zu faxen. Daher bitten wir Sie, Ihr Anmeldeformular auszudrucken und
1 - einzuscannen und als Datei-Anhang per Mail an die Geschäftsstelle
zu senden, journalistinnenbund@t-online.de oder
2 - ausgefüllt per BRIEF zu senden an:
Journalistinnenbund e.V.
Plittersdorfer Str. 58
53173 Bonn
Die Faxverbindung soll ab Ende Mai wieder erreichbar sein.
Wir informieren Sie, sobald das Faxen wieder möglich ist - und bitten um Entschuldigung!
Kolleginnen werben, Beitrag sparen!
Jahrestagung in München vom 22. - 24. Juni 2012:
Das JB-Jubiläums-Angebot
Jede JB-Frau, die bis zum 31. Mai 2012 eine neue Kollegin als JB-Mitglied wirbt, bekommt den Tagungsbeitrag für 20 Euro billiger – für sich selbst UND für die neue Kollegin, also: jedem Tandem – 40 Euro Bonus! Der Bonus steigt mit jedem neu geworbenen Mitglied!
Und so geht´s: Das neue JB-Mitglied gibt einfach im Beitrittsformular an:
„geworben durch…“ - schon ist der Bonus für die Jahrestagung 2012 garantiert.
Der Vorteil gilt nur in Verbindung mit der Jahrestagung und mit einer neuen, gültigen Mitgliedschaft
JB-Mitglied werden - JB-Forum nutzen!
An alle Fans des JB-Forums:
Unsere Diskussionsplattform wird künftig zum vertraulichen Austausch innerhalb des JB genutzt - ein Forum, bei dem wir sicher sein können, dass unsere Informationen, Fragen, Aufreger, Anregungen erstmal vereinintern bleiben. Vom 10. April an wird das JB-Forum daher unseren JB-Mitgliedern vorbehalten sein. Also: Schnellstens in den JB eintreten und weiter die Vorteile des Forums nutzen - diskutieren, Recherchehilfen bekommen, das JB-Netzwerk stärken! Und noch dazu viele weitere Vorteile der JB-Mitgliedschaft nutzen!
Wer (noch) nicht JB-Mitglied werden will, kann trotzdem mit uns weiterdiskutieren: Der JB ist bei Xing und bei Facebook, da können alle interessierten Frauen auch weiterhin Kontakte zum JB und einzelnen JB-Frauen knüpfen und halten, interessante Veranstaltungshinweise bekommen und vieles mehr.
Unterzeichnet "Pro Quote"!
Über 350 Kolleginnen haben die Initiative ergriffen und eine Quote von mindestens 30 Prozent Frauen innerhalb von fünf Jahren in die Chefetagen deutscher Redaktionen verlangt. Unterzeichnet den Aufruf! Er schließt sich nahtlos an unsere Forderung an, eine entsprechende Quote in den Vorstands- und Führungspositionen deutscher (Medien-)Unternehmen gesetzlich zu verankern. Damit unterstützen wir auch Viviane Reding, die Vize-Chefin der EU-Kommission, die mit der gesetzlichen Quote von ganz oben - aus Brüssel - droht. Was für die Wirtschaft und ihre Chefetagen gilt, gilt vor allem auch für uns. Presse und Journalismus prägen die öffentliche Meinung, beide brauchen Kolleginnen in Führungspositionen! Wir freuen uns sehr über die Initiative Pro Quote und rufen alle Mitglieder auf:
Unterzeichnet den Aufruf der Initiative "Pro Quote!"
Nachwuchspreis des Journalistinnenbundes 2012
für Hörfunk–Kolleginnen ausgeschrieben
„Andere Worte – neue Töne“ - der Journalistinnenbund zeichnet mit dem Nachwuchspreis engagierte, in Form und Inhalt bemerkenswerte Arbeiten junger Kolleginnen aus.
Das menschliche Miteinander ist oft spannungsreich, konfliktgeladen, nicht frei von Machtausübung. Der Journalistinnenbund möchte die gendergerechte Perspektive, den differenzierten Blick auf das Leben von Frauen und Männern, von Alten und Jungen, von Menschen verschiedener Hautfarbe, Herkunft oder Religion fördern. Die Beiträge sollen unsere Wirklichkeit hörbar machen, mit dem Bewusstsein für die unterschiedlichen Lebensmuster und Bedürfnisse von Frauen und Männern. Wie sieht die Realität von Menschen jenseits stereotyper Geschlechterzuschreibungen aus?
Wir wünschen uns Beiträge, die Unterschiede entdecken - aber nicht als Unterscheidungen festschreiben. Journalistische Qualität und sprachliche Brillanz sind Voraussetzungen für eine Auszeichnung.
2012 wird der Nachwuchspreis zum zehnten Mal vom Journalistinnenbund vergeben. Er zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen für junge Journalistinnen im deutschsprachigen Raum.
Info und Teilnahmebedingung
Anmeldeformular
PRESSEMITTEILUNG DES JOURNALISTINNENBUNDES
Bambi an Bushido. - Begriff der Integration seiner Bedeutung beraubt
„Noch nie wurde der Begriff Integration so sehr seiner eigentlichen Bedeutung beraubt, wie durch diesen BAMBI“, schreibt Andrea Ernst, Vorsitzende des Journalistinnenbundes, in einem offenen Brief an Burda. Die eigentliche Provokation dieser Auszeichnung liege nicht in der Person des Musikers – sondern in der Juryentscheidung, mit der „das respektvolle Miteinander“ (Pressetext-Begründung) in dieser Gesellschaft verhöhnt werde. Nicht Bushido sei das Problem, sondern die Blindheit der Jury, bereitwillig über die Frauenverachtung des Rap hinweg zu sehen – und den Erfolg dafür mit einem Medienpreis zu feiern. Auch der BAMBI habediese Verachtung nicht verdient, stellt Ernst fest.
Der Brief in vollen Wortlaut:
Herrn Dr. Hubert Burda
Hubert Burda Media
Arabellastraße 23
81925 München
Bonn, 18.11.2011
Sehr geehrter Herr Doktor Burda,
Sie haben Bushido mit dem BAMBI für Integration ausgezeichnet. Als Journalistinnen fragen wir Sie:
- Wie kommt es zu dieser Entscheidung, obwohl Sie die Realität hinter Bushidos aktuellem Wunsch nach einer Zweiten Chance kennen? Seine zur Gewalt und Frauenverachtung aufrufenden Texte sind auch heute frei zugänglich und für gutes Geld zu erwerben. Wir empfehlen Ihnen „Carlo Cocxxx Nutten“, unter anderem mit Textpassagen wie: „Schlampe renn, wenn ich ankomm´, renn um Dein Leben, wenn Du weißt, dass ein Mann kommt“. Bushido vermehrt täglich sein Vermögen mit Botschaften, von denen er sich angeblich distanziert.
- Wie kommt es zu dieser Entscheidung, obwohl Sie wissen, dass in Bushidos Texten Frauen ausschließlich als Huren und Schlampen bezeichnet werden – auch nach oder trotz seiner Zweiten Chance? Eine kleine Kostprobe aus dem neuen Album 2011 „Jenseits von Gut und Böse“: “ verreckt (…) in meinen Augen seid ihr alle nur Dreck, verreckt. (…) bist wie Heidi nur eine bitch, die schielt (…) und ich fick ne Fußballer-MILF“ Das Akronym MILF steht für „Mothers I’d like to fuck“, zu entschlüsseln über entsprechende Pornoseiten.
Noch nie wurde der Begriff „Integration“ durch Ignoranz so sehr seiner eigentlichen Bedeutung beraubt, wie mit diesem BAMBI. Denn die eigentliche Provokation dieser Auszeichnung liegt nicht in der Person des Musikers – sondern in Ihrer Entscheidung, mit der Sie „das respektvolle Miteinander“ (Pressetext-Begründung) in dieser Gesellschaft verhöhnen. Nicht Bushido ist das Problem, sondern die Blindheit der Jury, bereitwillig über die Frauenverachtung des Rap hinweg zu sehen – und den Erfolg dafür mit einem Medienpreis zu feiern.
Auch der BAMBI hat diese Verachtung nicht verdient,
mit freundlichen Grüßen
Andrea Ernst
Vorsitzende / Journalistinnenbund
Pressemitteilung
Dr. Sibylle Plogstedt, engagierte Journalistin und Trägerin der Hedwig-Dohm-Urkunde erhält „Bürgerpreis zur Deutschen Einheit“ 2011
Die Soziologin, Journalistin und Publizistin Dr. Sibylle Plogstedt, Hedwig-Dohm-Preisträgerin 2011, wird am 2. Oktober 2011 mit dem „Einheitspreis 2011“ ausgezeichnet. Der „Bürgerpreis zur Deutschen Einheit“ (Bundeszentrale für politische Bildung, bpb) würdigt damit das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern zur Annäherung der Menschen in Ost und West. Der Preis wird am 2. Oktober in Bonn verliehen. ....
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Pressemitteilung

Frau Dr. Plogstedt empfängt den Preis von Laudator Alexander Tyrock,
Chefredakteur des General-Anzeiger, Bonn.
Foto: Zeitschrift "SUPERillu".
Die vierte weltweite Medienbeobachtung zur Präsenz von Frauen in den Nachrichten findet im November 2009 statt. Sie ist eine weltweite Anstrengung, Daten zu sammeln, die Hinweise auf die Diskriminierung von Frauen in den Medien geben können. Das GMMP ist die größte und längste Langzeitstudie zu frauenpolitischen Aspekten in allen Nachrichtenmedien der Welt. Der Journalistinnenbund beteiligt sich seit 15 Jahren an der Sammlung der Daten und hat in allen drei vorausgegangenen Studien in den Jahren 1995, 2000 und 2005 die nationale Koordination für Deutschland übernommen.
2009 ist die Medienbeobachtung von besonderer Wichtigkeit, da die weltweit erhobenen Daten in globale Schlüsselprozesse eingebracht werden sollen, so in die Auswertung Peking + 15 und in das
Gipfeltreffen, in dem der Erfolg der Millenniumsziele aus dem Jahr
2000 überprüft wird.
Das GMMP (Global Media Monitoring) hat für die öffentliche Wahrnehmung des JB immer eine wesentliche Rolle gespielt. Mit harten Zahlen, "Türmen und Törtchen", zur Repräsentanz von Frauen in den Nachrichten lässt sich gut argumentieren. Über 30 Kolleginnen haben ihre Mitarbeit am Projekt zugesagt. Koordiniert wird es von Birgitta M. Schulte und Marlies Hesse. Um zu lernen, wie genau die Codierungen vorzunehmen sind, fand am 31. Oktober in Frankfurt ein Codierseminar mit 16 Teilnehmerinnen statt. Dabei waren die amtierende JB-Vorsitzende Eva Kohlrusch (Mitte) sowie ihre beiden Vorgängerinnen Ulrike Helwerth (r) und Inge von Bönninghausen (l).
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