Andere Worte – neue Töne
Nachwuchspreis des Journalistinnenbundes 2012
für Hörfunk–Kolleginnen ausgeschrieben
„Andere Worte – neue Töne“ - der Journalistinnenbund zeichnet mit dem Nachwuchspreis engagierte, in Form und Inhalt bemerkenswerte Arbeiten junger Kolleginnen aus.
Das menschliche Miteinander ist oft spannungsreich, konfliktgeladen, nicht frei von Machtausübung. Der Journalistinnenbund möchte die gendergerechte Perspektive, den differenzierten Blick auf das Leben von Frauen und Männern, von Alten und Jungen, von Menschen verschiedener Hautfarbe, Herkunft oder Religion fördern. Die Beiträge sollen unsere Wirklichkeit hörbar machen, mit dem Bewusstsein für die unterschiedlichen Lebensmuster und Bedürfnisse von Frauen und Männern. Wie sieht die Realität von Menschen jenseits stereotyper Geschlechterzuschreibungen aus?
Wir wünschen uns Beiträge, die Unterschiede entdecken - aber nicht als Unterscheidungen festschreiben. Journalistische Qualität und sprachliche Brillanz sind Voraussetzungen für eine Auszeichnung.
2012 wird der Nachwuchspreis zum zehnten Mal vom Journalistinnenbund vergeben. Er zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen für junge Journalistinnen im deutschsprachigen Raum.
Info und Teilnahmebedingung
Pressemitteilung
Bambi an Bushido.
Begriff der Integration seiner Bedeutung beraubt
„Noch nie wurde der Begriff Integration so sehr seiner eigentlichen Bedeutung beraubt, wie durch diesen BAMBI“, schreibt Andrea Ernst, Vorsitzende des Journalistinnenbundes, in einem offenen Brief an Burda. Die eigentliche Provokation dieser Auszeichnung liege nicht in der Person des Musikers – sondern in der Juryentscheidung, mit der „das respektvolle Miteinander“ (Pressetext-Begründung) in dieser Gesellschaft verhöhnt werde. Nicht Bushido sei das Problem, sondern die Blindheit der Jury, bereitwillig über die Frauenverachtung des Rap hinweg zu sehen – und den Erfolg dafür mit einem Medienpreis zu feiern. Auch der BAMBI habediese Verachtung nicht verdient, stellt Ernst fest.
Der Brief in vollen Wortlaut:
Herrn Dr. Hubert Burda
Hubert Burda Media
Arabellastraße 23
81925 München
Bonn, 18.11.2011
Sehr geehrter Herr Doktor Burda,
Sie haben Bushido mit dem BAMBI für Integration ausgezeichnet. Als Journalistinnen fragen wir Sie:
- Wie kommt es zu dieser Entscheidung, obwohl Sie die Realität hinter Bushidos aktuellem Wunsch nach einer Zweiten Chance kennen? Seine zur Gewalt und Frauenverachtung aufrufenden Texte sind auch heute frei zugänglich und für gutes Geld zu erwerben. Wir empfehlen Ihnen „Carlo Cocxxx Nutten“, unter anderem mit Textpassagen wie: „Schlampe renn, wenn ich ankomm´, renn um Dein Leben, wenn Du weißt, dass ein Mann kommt“. Bushido vermehrt täglich sein Vermögen mit Botschaften, von denen er sich angeblich distanziert.
- Wie kommt es zu dieser Entscheidung, obwohl Sie wissen, dass in Bushidos Texten Frauen ausschließlich als Huren und Schlampen bezeichnet werden – auch nach oder trotz seiner Zweiten Chance? Eine kleine Kostprobe aus dem neuen Album 2011 „Jenseits von Gut und Böse“: “ verreckt (…) in meinen Augen seid ihr alle nur Dreck, verreckt. (…) bist wie Heidi nur eine bitch, die schielt (…) und ich fick ne Fußballer-MILF“ Das Akronym MILF steht für „Mothers I’d like to fuck“, zu entschlüsseln über entsprechende Pornoseiten.
Noch nie wurde der Begriff „Integration“ durch Ignoranz so sehr seiner eigentlichen Bedeutung beraubt, wie mit diesem BAMBI. Denn die eigentliche Provokation dieser Auszeichnung liegt nicht in der Person des Musikers – sondern in Ihrer Entscheidung, mit der Sie „das respektvolle Miteinander“ (Pressetext-Begründung) in dieser Gesellschaft verhöhnen. Nicht Bushido ist das Problem, sondern die Blindheit der Jury, bereitwillig über die Frauenverachtung des Rap hinweg zu sehen – und den Erfolg dafür mit einem Medienpreis zu feiern.
Auch der BAMBI hat diese Verachtung nicht verdient,
mit freundlichen Grüßen
Andrea Ernst
Vorsitzende / Journalistinnenbund
Pressemitteilung
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Dr. Sibylle Plogstedt, engagierte Journalistin und Trägerin der Hedwig-Dohm-Urkunde erhält „Bürgerpreis zur Deutschen Einheit“ 2011
Die Soziologin, Journalistin und Publizistin Dr. Sibylle Plogstedt, Hedwig-Dohm-Preisträgerin 2011, wird am 2. Oktober 2011 mit dem „Einheitspreis 2011“ ausgezeichnet. Der „Bürgerpreis zur Deutschen Einheit“ (Bundeszentrale für politische Bildung, bpb) würdigt damit das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern zur Annäherung der Menschen in Ost und West. Der Preis wird am 2. Oktober in Bonn verliehen.
Dr. Sibylle Plogstedt erhält den Preis in der Kategorie „Menschen – Akteure der Einheit“. Sie überzeugte die Jury, weil sie sich aus sehr persönlicher Sicht mit dem Leben in Diktaturen vertraut machte. Für ihr im Herbst 2010 erschienenes Buch „Knastmauke“ hatte sie frühere politische Häftlinge der DDR befragt. Durch diese intensive und langjährige Arbeit machte sie der Öffentlichkeit ein Thema zugänglich, das bis heute unzureichend aufgearbeitet ist. Die Autorin würdigt mit ihrer Tätigkeit diejenigen, die ihren Widerstand gegen das Regime teuer bezahlt haben und gibt den Opfern ein Gesicht. „Dabei verbindet sie auf besondere Weise ihre eigenen Erfahrungen und politischen Ansichten mit den Lebensschicksalen traumatisierter DDR-Bürger“, so der Jury-Vorsitzende Joachim Gauck. Hintergrund von Plogstedts Arbeit sind persönliche Erfahrungen. Als 24-Jährige war sie 1969 von der Staatssicherheit der Tschechoslowakei verhaftet worden, da sie einer Jugendgruppe angehörte, die den Einmarsch der Russen bekämpfte.

Frau Dr. Plogstedt empfängt den Preis von Laudator Alexander Tyrock,
Chefredakteur des General-Anzeiger, Bonn.
Foto: Zeitschrift "SUPERillu".
Für Sibylle Plogstedt ist es die zweite Auszeichnung innerhalb von einem Monat. Am 3. September 2011, auf der Jahrestagung des Journalistinnenbundes, erhielt sie die Hedwig-Dohm-Urkunde für ihr engagiertes Lebenswerk. Jb-Vorsitzende Andrea Ernst gratuliert der Preisträgerin: „Wir freuen uns sehr, dass eine außergewöhnliche Kollegin geehrt wird, die ihre engagierte Arbeit immer mit Überzeugung und sensibler Recherche verbunden hat. Herzlichen Glückwunsch!“
Die Preisverleihung findet am 2. Oktober 2011 im Rahmen der zentralen Feiern zum Tag der Deutschen Einheit in der Deutschen Welle in Bonn statt. Weitere Informationen finden Sie unter www.einheitspreis.de.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Journalistinnenbund e.V.
Andrea Ernst, Vorsitzende des Journalistinnenbundes
Kontakt: journalistinnenbund@t-online.de
Büro: Journalistinnenbund e.V.; Plittersdorfer Str. 58; 53173 Bonn
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Mut und Macht in den Medien – auf seiner Jahrestagung 2011 zeichnet der jb engagierte Journalistinnen aus und wählt einen neuen Vorstand
„Mut und Macht in den Medien“ – unter diesem Titel lud der Journalistinnenbund e.V. am Sonntag, den 4. September, zur öffentlichen Podiumsdiskussion ins ARD-Hauptstadtstudio ein. DuMont-Redaktionsleiterin Brigitte Fehrle, rbb-Programmdirektorin Claudia Nothelle und die Bloggerin Katrin Rönicke („Frau Lila“) diskutierten unter der Leitung von Andrea Dernbach (Tagesspiegel) über Möglichkeiten von und für Frauen auf dem Weg nach oben.
„Mut und Macht in den Medien“ – unter diesem Titel lud der Journalistinnenbund e.V. am Sonntag, den 4. September, zur öffentlichen Podiumsdiskussion ins ARD-Hauptstadtstudio ein. DuMont-Redaktionsleiterin Brigitte Fehrle, rbb-Programmdirektorin Claudia Nothelle und die Bloggerin Katrin Rönicke („Frau Lila“) diskutierten unter der Leitung von Andrea Dernbach (Tagesspiegel) über Möglichkeiten von und für Frauen auf dem Weg nach oben.
„Ich gestalte gerne“, mit diesen Worten plädierte Claudia Nothelle dafür, sich auf den Weg in die Führungsetagen der Medien zu machen. Aber „ohne Quote geht nicht“, davon ist nicht nur Brigitte Fehrle überzeugt. Die Bloggerin Katrin Rönicke wies darauf hin, dass Macht nicht nur von einer hohen hierarchischen Position abhinge. Sie lud ein, das Netz zur schnellen Meinungsbildung und zur Organisation von Aktionen zu nutzen: „Auch das bedeutet Macht“. Rönicke kritisierte zudem die Beschleunigung der Nachrichten- und Informationsverwertung in allen Medien, sowie deren Auffassung von Aktualität: „Die Medien setzen sich selbst unter zu großen Zeitdruck. Es bleibt zu wenig Zeit, um neue Gedanken und Themen zu fassen und zu formulieren.“ Vieles, scheinbar Aktuelles, bliebe auch über den Tag hinaus wichtig und es lohnt sich, die Themen aus unterschiedlichen Perspektiven weiter zu beobachten.
Fazit der Runde: Mut und Macht bedingen sich gegenseitig, beide sind notwendig, um unabhängig und engagiert journalistisch zu arbeiten.
Neuer Vorstand des jb gewählt: Andrea Ernst ist erste Vorsitzende
Der Journalistinnenbund e.V., in dem bundesweit 450 Journalistinnen von Print- und elektronischen Medien organisiert sind, hat am 3.9. einen neuen Vorstand gewählt:
Als erste Vorsitzende amtiert für zwei Jahre Andrea Ernst (stellv. Abteilungsleiterin, WDR), ihre Stellvertreterin wurde Wibke Gerking (SWR2). Weitere Vorstandsmitglieder: Cornelia Benninghoven (freie Journalistin, Köln), Hilde Weeg (freie Journalistin, Jena), Karin von der Groeben (freie Journalistin, Mainz) und Sabine Göb (freie Journalistin, Nürnberg).
Dr. Sibylle Plogstedt erhält Hedwig-Dohm-Urkunde
Für ihr mutiges und beeindruckendes Lebenswerk wurde die Journalistin, Publizistin und promovierte Soziologin Dr. Sibylle Plogstedt mit der Hedwig-Dohm-Urkunde des jb ausgezeichnet.
Sie saß als politische Aktivistin 1969 in Untersuchungshaft in Prag, zählte 1976 zu den Gründerinnen der feministischen Zeitschrift „Courage“, später zu den Initiatorinnen und Gründerinnen des Journalistinnenbundes.
In ihren Publikationen und Filmen thematisiert sie immer wieder unbequeme, kritische Themen und gesellschaftliche Missstände, wie Alkoholismus oder sexuelle Belästigung. Aktuell diskutiert wird ihre Studie „Knastmauke“, in der Häftlinge der DDR von ihren traumatischen Erfahrungen berichten.
Nachwuchspreis des jb geht an Simone Rau (Tagesanzeiger, Schweiz)
Der Nachwuchspreis des Journalistinnenbundes „Andere Worte – neue Töne“ wurde 2011 erstmals an eine Schweizer Journalistin verliehen. Simone Rau, Redakteurin beim Schweizer “Tages-Anzeiger“ erhält den mit 1.000 Euro dotierten Preis für ihre Reportage „Die Krankpflegerin“, erschienen im MAGAZIN des Tages-Anzeigers am 22. Januar 2011. Darüber hinaus wurden zwei lobende Anerkennungen vergeben: an
Maris Hubschmid, Volontärin beim Berliner „Tagesspiegel“, für ihre Reportage „Denn er wusste Tag und Stunde“ (1./2. 4.2010, Tagessspiegel); und an Karen Naundorf, freie Korrespondentin im Netzwerk „Weltreporter“ für „Lasst uns doch in Ruhe arbeiten“ (27.9.2010, Jugendmagazin „Fluter“, BpB).
Die fünfköpfige Fachjury unter der Leitung von Gabi Dewald (Jury-Vorsitzende seit 2001), wählte die Arbeiten unter über 30 Einsendungen aus. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen eines Festaktes 3. September in Berlin.
V.i.S.P.
Andrea Ernst, 1. Vorsitzende
Journalistinnenbund, Plittersdorfer Str.58, 53173 Bonn, Tel. 0228/312747, Fax 0228/433 1665
www.journalistinnen.de; journalistinnenbund@t-online.de
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Podiumsdiskussion "Mut und Macht in den Medien"
Zusammenschnitt, Livestream auf kulturradio.de
Frauen, zur Sonne, zur Gleichheit! 100 Jahre Frauentag
Rechtzeitig zum 8. März publiziert der Frauenrat – mit der Unterstützung der JB-Mitglieder Inge von Bönninghausen und Petra-Alexandra Buhl – eine Broschüre zum 100. Geburtstag dieses Gedenk- und Feiertages. Es gibt viel zu feiern, aber nicht nur: Wie steht es zum Beispiel mit dem weltweiten Wunsch nach Frieden und dem Gefühl der Solidarität, die vor 100 Jahren die Pionierinnen verbunden haben? Ein Blick auf die Geschichte, auf die Situation in Deutschland und die Welt bietet die
64-seitige Broschüre.
Man kann einzelne Artikel oder die vollständige Publikation herunterladen.
Mehr dazu unter: www.frauenrat.de/...
Als Printexemplar ist das Heft gegen Portokosten zu bestellen: leserinnenservice@frauenrat.de
Gefeiert wird der Tag mit festlichem Programm im Deutschen Historischen Museum in Berlin, am 14. März.
Achtung: Anmeldung (Restplätze) bitte bis zum 5. März im Frauenrat!
Auf der Website gibt’s auch eine Übersicht zu weiteren nationalen und internationalen Festveranstaltungen anlässlich des 8. März.
Natürlich gibt es weitere Aktionen/Aktivitäten – auch vom JB - in den Regionen.
Ein Beispiel: Inge von Bönninghausen wird am 8. März in Burgdorf (in der Nähe von Hannover) auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten einen Vortrag über die Entwicklung des Internationalen Frauentags halten: Der 8. März in der BRD und DDR und seine Prägung durch den Kalten Krieg.
In Hamburg wird der 100. Frauentag vom Hamburger Frauenbündnis gefeiert, unterstützt vom Senat und der Handelskammer.
Kurzdaten und mehr unter www.frauentag-hamburg.de
Von 10-20 Uhr gibt es Seminare, Workshops, Präsentationen von über 40 Frauenprojekten und -netzwerken.
Der JB ist zusätzlich mit Texten in einer Broschüre vertreten
Ab 13 Uhr eine Podiumsdiskussion: "Emanzipation Macht Gerechtigkeit"
Um 14 Uhr Senatsempfang für geladene Gäste
Ab 20 Uhr Großes Frauenfest mit Kabarettistinnen und DJane
Weitere Themen:
(Medien)Frauen gegen Berlusconi: In der Aspekte-Sendung vom 25.2. hat Tina von Hassel die Dokumentation von Lorella Zanardo "Il corpo delle donne" vorgestellt. Die italienische Autorin dokumentiert darin das Frauenbild in den Berlusconi-Medien.
Wenn jemand Kontakte und Ideen hat, wie man die Inititiativen der italienischen Publizistinnen gegen Berlusconi unterstützen kann, bitte an uns Vorstandsfrauen des JB melden! Stellvertretend gerne bei Hilde Weeg, hw@weeg-kommunikation.de.
25. März: Equal Pay Day
Nur zur Erinnerung: Der Entgeltunterschied zwischen Frauen und
Männern liegt in Deutschland bei 23 Prozent.
Ein Bündnis von fünf Frauenverbänden (Bündnis kommunaler Frauenbüros, Frauenrat, Unternehmerinnenverband, BDA, Business and Professional Women e.V.) sammeln JETZT Unterschriften!
Mehr dazu unter: www.equalpayday.de/... pdf
Das Mentoring-Programm des JB geht in eine neue Runde
Jetzt bewerben.
Mentee-Bewerbungsbogen 2011
Mentorin Portraitbogen 2011
Statement des Journalistinnenbundes zur Quotendebatte
Frauenqote rauf, Männerquote runter!
Warum den Medien und der Kanzlerin hier eine besondere Rolle zufällt
Quotendebatte – langweilig? Angestaubt? Sogar kontraproduktiv? Oder nicht provokativ genug? Der Journalistinnenbund unterstützt ausdrücklich diejenigen Initiativen, die Frauen mehr Zugang zu den Führungsetagen der Wirtschaft verschaffen wollen. Wir halten – und sei es zähneknirschend - die auch vom Europa-Parlament angestrebte Vorschrift, innerhalb der nächsten fünf Jahre mindestens 30 Prozent der Sitze in Vorständen und Aufsichtsräten an Frauen zu vergeben, für ein längst überfälliges Ausgangsinstrumentarium, um die weibliche Teilhabe am öffentlichen Leben - also auch in Top-Positionen -, zu verankern und insgesamt ein gesellschaftliches Umdenken zu beschleunigen.
mehr ...
Statement des Journalistinnenbundes zur Quotendebatte (pdf)
Jahrestagung 2011: Willkommen in Berlin!
Vom 2. bis zum 4. September findet unser diesjähriges Treffen statt; die Berliner Regionalgruppe lädt in die Hauptstadt ein. Am Freitagabend starten wir auch gleich an einer Schaltstelle des öffentlich-rechtlichen Hörfunks: Dagmar Reim empfängt uns im RBB, in der Masurenallee. Für die anschließende Tagung, auf der übrigens ein neuer Vorstand gewählt wird, haben die Berlinerinnen das Van-Delden-Haus in Zehlendorf gewählt. Nicht nur ein schöner, sondern auch ein traditionsreicher Ort – vor allem aus frauenpolitischer Sicht.
Das freundliche Haus bietet gute Tagungs- und dazu viele Übernachtungsplätze.
Wer sich schon mal informieren möchte: www.ev-diakonieverein.de
Zu Themen und Veranstaltungen der JT 2011 nur so viel:
Wir wollen Anregungen aus dem World Café aufgreifen, Netzwerkarbeit vertiefen und uns wieder einmal mit unserer Kompetenz und unserem Auftrag beschäftigen. Da sind wir 2011 an öffentlich-rechtlicher Stelle doch gerade richtig – finden die Berlinerinnen.
Skurriles Frauenbild im WDR?
Essen ist eine Stadt der Frauen hat die TU Dortmund herausgefunden. Weil es dort nämlich ausreichend Schuh- und Schmuckgeschäfte, Nagelstudios, Blumenläden und Diskotheken gibt. – Der Jb könnte solche Dummheit übergehen, wenn ihre Grundlage nicht eine so genannte Studie wäre, die einen öffentlich-rechtlichen Co-Autor hat: den WDR.
Wer den offenen Brief des Vorstandes an Monika Piel lesen möchte,
findet ihn hier [pdf]