Meldungen 2010

Nachwuchspreis 2011: Andere Worte - neue Töne

Nachwuchspreis des Journalistinnenbundes 2011 f ür Print-Journalistinnen

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Hedwig-Dohm-Urkunde 2010 an Helga Kirchner

Verleihung der Hedwig-Dohm-Urkunde durch den Journalistinnen-Bund
4. September 2010 in der Künstlerzeche „Unser Fritz“

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Die Laudatio für Helga Kirchner von Gerda Hollunder
Dankesrede von Helga Kirchner

JB-JAHRESTAGUNG 2010

Vom 3.bis 5. September trafen sich Mitglieder und Gäste aus ganz Deutschland, um "Die Kunst der Kühnheit - Wie wir uns im Wandel imemr neu erfinden" zu diskutieren. Anregungen dazu kamen vom Impulsreferat von Christine Schulzki-Haddouti - und natürlich von der prominent besetzten Podiumsdiskussion, mit der die Tagung am Sonntag zuende ging.
Die Tagung  nutzte der JB auch, um seinen eigenen Wandel zu beginnen: In einem World Café brachten Mitglieder ihre Ideen und Anregungen für die Zukunft aufs Papier. Emotionaler Höhepunkt der Mitgliederversammlung war der Abschied der langjährigen Geschäftsführerin des JB, Marlies Hesse! Bunte Herzen aus Papier flogen ihr zu - die echten Herzen der JB-Frauen hat sie in ihrer 17 Jahre dauernden Arbeit für den JB schon längst erobert.
Mehr zur Tagung in den nächsten Tagen!

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Müde Männer, ausgeschlafene Frauen

Reichlich neun Monate sind ins Land gezogen, seit Schwarz-Gelb die Republik regiert.
Im Juni 2010 hatten 27 Kolleginnen des JB Gelegenheit, den Regierenden in Berlin unbequeme Fragen zu stellen: zu Familien- und Bildungspolitik, zur Arbeits- und Sozialpolitik, zu Datenschutzfragen, Migrationspolitik oder Verteidigung. Dass es dann doch nur Staatssekretärinnen und Staatssekretäre waren, die sich den kritischen Fragen stellten, und dass das Verteidigungsministerium ganz absagte, sind die Wermutstropfen der JB-Pressereise, die in Zusammenarbeit mit dem Bundespresseamt am 8./9. Juni 2010 stattfinden konnte.

Das Fazit hier »

Andere Worte – neue Töne
Nachwuchspreis des Journalistinnenbundes

2010 für Film und TV-Journalistinnen

"Andere Worte – neue Töne", der Nachwuchspreis des Journalistinnenbundes, würdigt engagierte, in Form und Inhalt bemerkenswerte Arbeiten junger Kolleginnen,  die unsere Realität mit unverkrampftem Blick und dem Bewusstsein für die vielgestaltigen Lebensmuster und unterschiedlichen Bedürfnisse von Menschen wiedergeben.

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Who makes the News
Global Media Monitoring Project (GMMP) 2009-2010

Global Media Monitoring Project - Logo

Die vierte weltweite Medienbeobachtung zur Präsenz von Frauen in den Nachrichten findet im November 2009 statt. Sie ist eine weltweite Anstrengung, Daten zu sammeln, die Hinweise auf die Diskriminierung von Frauen in den Medien geben können. Das GMMP ist die größte und längste Langzeitstudie zu frauenpolitischen Aspekten in allen Nachrichtenmedien der Welt. Der Journalistinnenbund beteiligt sich seit 15 Jahren an der Sammlung der Daten und hat in allen drei vorausgegangenen Studien in den Jahren 1995, 2000 und 2005 die nationale Koordination für Deutschland übernommen.

2009 ist die Medienbeobachtung von besonderer Wichtigkeit, da die weltweit erhobenen Daten in globale Schlüsselprozesse eingebracht werden sollen, so in die Auswertung Peking + 15 und in das Gipfeltreffen, in dem der Erfolg der Millenniumsziele aus dem Jahr 2000 überprüft wird.

Das GMMP (Global Media Monitoring) hat für die öffentliche Wahrnehmung des JB immer eine wesentliche Rolle gespielt. Mit harten Zahlen, "Türmen und Törtchen", zur Repräsentanz von Frauen in den Nachrichten lässt sich gut argumentieren. Über 30 Kolleginnen haben ihre Mitarbeit am Projekt zugesagt. Koordiniert wird es von Birgitta M. Schulte und Marlies Hesse. Um zu lernen, wie genau die Codierungen vorzunehmen sind, findet am 31. Oktober in Frankfurt ein Codierseminar statt.

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Mysterium Merkel - Die Kanzlerin im Licht der Medienberichte

Angela-Watch II des Journalistinnenbundes – Ein Zwischenbericht von Eva Kohlrusch

Was hat sich geändert, seit Angela Merkel nicht mehr die Newcomerin ist, sondern zum zweiten Mal ins Kanzleramt strebte? Im Grunde wenig. Der Ton, in dem über sie berichtet wird, fährt Achterbahn, wie er es 2005 vor ihrer Wahl zur Kanzlerin tat. Im Fokus steht jedoch kaum noch ihre Erscheinung als vielmehr ihr Umgang mit der Macht. Meist verwendete Zuschreibungen bei der aktuellen Charakterisierung: Zu zögerlich, zaudernd, unentschieden, unfähig zum Machtwort, kämpft nicht, kann nicht führen, hat keine Hausmacht, ist sympathisch, mädchenhaft. Gegentöne: Kaltherzig, machtorientiert, männermordend, beweist klares Machtkalkül selbst in der Art, wie sie einen Fotostandort festlegt – Beweis totaler Kontrolle. In der jährlichen ‚Forbes’-Liste  der einflussreichsten Frauen der Welt rangiert sie 2009  zum vierten Mal auf Rang Eins. ... mehr »

Der Journalistinnenbund gratuliert

Ulrike Trampus, bis 31.12.2007 Chefredakteurin des Wiesbadener Kuriers und erst seit Kurzem JB-Mitglied, gelang erneut ein Sprung an die Spitze einer Tageszeitung. Seit dem 1. September leitet sie als Nachfolgerin von Isabell Funk die "Ludwigsburger Kreiszeitung".

Diemut Roether, langjähriges JB-Mitglied , hat beim  Evangelischen Pressedienst (epd) in Frankfurt eine neue Aufgabe als verantwortliche Redakteurin für den Fachdienst epd medien übernommen. Sie tritt zum 1. Juli die Nachfolge von Volker Lilienthal an, der als  Professur für Qualitätsjournalismus zur Universität  Hamburg wechselt.

Nicht nur der JB hat auf seiner Jahrestagung in  Weimar einen neuen Vorstand gewählt, sondern zeitgleich auch das Netzwerk Recherche in Hamburg.

Tina Groll, seit der Jahrestagung  2007  kooptiertes Mitglied im  JB- Vorstand, wurde als Schatzmeisterin neu in den Vorstand von Netzwerk Recherche gewählt. Der Redaktion der  jb-post, die sie an  Wibke Gerking übertrug, bleibt sie als Mitarbeiterin weiterhin erhalten.

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