"Auslandskorrespondentinnen - Arbeitsalltag gibt es nicht"

Auslandskorrespondentin zu werden, ist der Traum vieler Journalistenschülerinnen. Für manche ist es immer noch der Traumjob, klingt er doch nach Reisen, Freiheit und Abenteuer, andere dagegen sehen sich zunehmenden Schwierigkeiten ausgesetzt. Die Herausforderungen einer immer globaleren Welt und der zunehmende ökonomische Druck in den Verlagshäusern haben auch hier ihre Spuren hinterlassen.

Wir diskutierten über geänderte Rechercheanforderungen in Zeiten des Kostendrucks, über die Frage, ob die zunehmende Boulvardisierung der Medien, die seriöse Auslandsberichterstattung immer stärker an den Rand drängt und wie die ganz "normalen" Probleme, die es als Auslandskorrespondent zu bewältigen gilt, zu lösen sind.

Diskussionsteilnehmer/-innen:

Anke Mai
Sie ist beim Bayerischer Rundfunk die Leiterin "Zentrale Aufgaben", Referentin des Hörfunkdirektors und war lange Südosteuropakorrespondentin

Brigitte Schulze
Sie ist freie Journalistin mit Schwerpunkt Osteuropa. Sie schreibt, spricht und filmt vor allem über die Ukraine und ihre Menschen. Mit ihren eigenen Büchern baut die visionäre Unternehmerin und Verlegerin Brücken der Verständigung zwischen Ost und West.

Pauline Tillmann:
Sie ist beim Bayerischen Rundfunk  und hat gerade ein „Foreign correspondent trainig“ in Prag absolviert. In ein, zwei Jahren will sie in St.Petersburg arbeiten. Sie ist aktiv beim BJV und hat den Blog „jungblut“ mit ins Leben gerufen.

Moderation:

Beatrix Boutonnet
Sie lebte und studierte u.a. in Paris und Toulouse

 

 

Regionalgruppe München - März 2010

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