Spinnen ist Pflicht – frische Ideen für Journalistinnen

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Anke Meyer-Grashorn
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Gut gefüllt war der Presseclub am Dienstag, 9.2.2010, zum Vortrag von Anke Meyer-Grashorn (www.freiheit.de) über Kreativitätstechniken. Die Spezialistin in Sachen „systematische Ideenproduktion“ stellte nach der Einführung von Karin Hertzer gleich klar, dass in der Wirtschaft von morgen derjenige keine Chancen hat, der „keinen Spinner in den eigenen Reihen hat“.

Doch wie kommen wir zu guten Ideen? Ganz einfach: in drei Schritten. Zunächst wird Grundmaterial gesammelt, möglichst 1001 Ideen, die einem einfallen. Ohne Rücksicht auf Realität, Kritik und Wertungen! In Schritt zwei geht es um die Verdichtung, also um ausgewählte und konkretisierte Top-Ideen, die zur Zielgruppe und der Anwenderin passen. Anschließend steht die Visualisierung der Top-Ideen an. „Das Verpacken“, sagte Meyer-Grashorn, „dass es den Gegenüber vom Hocker reißt.“

Wer Ideen produzieren möchte, braucht neben Zeit & Raum, Mitspinnern und Verbündeten, gute Handwerkszeuge sowie Mut und eine gesunde Einstellung zu Fehlern. Meyer-Grashorn gab den rund 40 interessierten Frauen einen Überblick über Kreativitätstechniken wie Brainstorming, das Superhero-Spiel, Assoziieren, Abschauen und das IKEA-Spiel. Alles in allem ein kurzweiliger, interessanter mit vielen netten Bildern unterlegter Vortrag, der Lust auf Spinnen macht! Damit die Masse im Kopf flüssig erhalten bleibt! Also gleich anfangen, die gewohnten Wege zu verlassen und beim Italiener um die Ecke mal was ganz anderes bestellen..

Buchtipp:  Anke Meyer-Grashorn: Spinnen ist Pflicht – Querdenken und Neues schaffen, Allitera Verlag, 2009. 

Heidi Wahl

JB-Abend Februar 2010


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