Martina I. Kischke
Martina I. Kischke, Foto: privat

Hedwig-Dohm-Urkunde 2001: Martina I. Kischke

Vita

1935: geboren in Frankfurt/Main
1954: Volontärin beim Wiesbadener Kurier
1955: Volontärin bei der Frankfurter Rundschau, später Redakteurin dort
1957: Redakteurin bei BRIGITTE, Hamburg
1957: Rückkehr zur Frankfurter Rundschau, dort später Leiterin der "Frauenredaktion", mit den Seiten "Frau und Gesellschaft" sowie "Freizeit und Familie"
1995: Elisabeth-Selbert-Preis des Landes Hessen
1996: Journalistinnen-Preis von EMMA und der Gleichstellungsministerin in NRW
2000: Ausscheiden aus der Frankfurter Rundschau

Aus der Begründung

Wir ehren Martina Iris Kischke für ihr herausragendes professionelles Engagement für Frauen. Mit ihrer Überzeugung "Biologie nicht als Schicksal zu verstehen", hat sie Frauen zu sich selbst ermutigt. Ihre journalistische Arbeit hat durch eine nicht ermüdende Beharrlichkeit und gegen den Strom der Zeit zum veränderten Rollenverständnis und Öffentlichkeitsbewusstsein beigetragen. Als Redakteurin wie als Autorin lag ihr dabei ein betont breites Themenspektrum am Herzen, das sich durch Leidenschaft und ihre Begeisterungsfähigkeit für die unterschiedlichsten Lebenssituationen und Belange von Menschen auszeichnete.

 

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