
Liebe Frauen,
Dass
der Vorstand entschied zur nächsten Jahrestagung ins Porzellanikon im
oberfränkischen Selb einzuladen, freut uns hier im Museum
außerordentlich. Und – ganz unbescheiden möchte man anfügen: Die Wahl
ist richtig gut! Ein paar Gründe für diese Einschätzung seien hier
genannt. Sie mögen auch als „Appetitmacher“ auf eine Tagung bieten die
an einem wirklich besonderen Ort stattfinden wird.
Das Konferenzzentrum befindet sich inmitten des denkmalgeschützten ersten Industriemuseum Bayerns, das Porzellanikon ist mit insgesamt 11 000m2 Ausstellungsfläche das größte Spezialmuseum seiner Art europaweit und wir sind immer wieder federführend bei großen Projekten mit anderen europäischen Partnern. Die Gebäude dienten einst Rosenthal als Porzellanfabrik, und sie sind nach modernsten Maßgaben des Denkmalschutzes restauriert. Die Tagung und auch unser festlicher Samstagabend werden also an verschiedenen Orten innerhalb dieser burgartig verschachtelten, ungenutzten Anlage stattfinden.
Zum Gelände gehört ebenfalls eine sehr interessante Außenanlage, die die Energie- und Versorgungswege, die Wasser- und Abfallwirtschaft auf dem Gelände nachvollziehbar ließ und deshalb noch ein ganz anderes Schlaglicht auf den Organismus Fabrik wirft.
Natürlich wird es eine fachkundige Museumsführung geben. Außerdem bietet sich der Aufenthalt im Porzellanikon auch als Recherchereise an: Am 15. Januar 2008 jährte sich die erste erfolgreiche Synthetisierung von Porzellan in Europa zum 300sten Mal. 2010 ist das Jahr, in dem man europaweit die erste Porzellanmanufaktur in Meißen eröffnete. Heute ist Oberfranken immer noch die wichtigste Porzellanregion auf dem Alten Kontinent. Das Porzellanikon plant 2010 aus diesem Anlass eine knapp 4000m2 große Überblicksausstellung über alles, was in diesen dreihundert Jahren in Europa mit Porzellan produziert wurde. Arbeitstitel der Ausstellung: „Vom Königstraum zur Massenware. 300 Jahre Porzellan aus Europa“. Während der JB-Jahrestagung wollen wir gerne auch über dieses Ausstellungsvorhaben informieren.
Wer mit dem Zug kommt, der kann vom Bahnhof Marktredwitz oder Hof abgeholt werden. (Für diesen Abolservice wird es einen kleinen JB-Fahrplan geben.)
Das „Zuckerl“ bei der Sache ist, dass man sich – frei nach dem Motto „Tagen und (Ab)Tauchen“ – neben dem Wiedersehen mit den Kolleginnen ein bisschen Wellness und Recreation gönnen kann. Dass das Fichtelgebirge – noch! - nicht der Nabel der Welt ist hat ziemliche Vorteile: Es herrscht eine himmlische Stille, das Wasser schmeckt wunderbar und süß und die Luft duftet nach Wald und Wiesen. Außerdem ist die Region bezahlbar. Wer also ein bisschen mehr Zeit hat, dem sei empfohlen, sich mit der Tagung auch eine kleine Atempause zu gönnen.
Ich hoffe, baldigst die Übernachtungsangebote (mit Verwöhnprogramm) auf die Homepage stellen zu können. Unsere Webadresse ist leider derzeit noch kein guter Ort, um weitere Informationen einzuholen. Wir werden euch informieren, wenn man unsere dann nagelneue Homepage besuchen kann.
Bis
dahin und bis zu einem weiteren Update grüße ich euch herzlichst, auch
im Namen unseres Museumsdirektors, Wilhelm Siemen und mit steigender
Vorfreude
Eure
Gabi Dewald (Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
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